Dr. med. dent. Miriam Lengies, geborene Bartmann
Eine Nachbarin erinnerte mich einmal lächelnd daran, dass ich schon als Kind etwas Eigenes machen wollte. Damals wusste ich noch nicht genau was – aber ich wusste, dass ich mit den Händen arbeiten und Verantwortung übernehmen möchte.
Ein klassischer Büroberuf hat mich nie gereizt. Geduld, Genauigkeit und handwerkliches Arbeiten lagen mir dagegen schon früh.
Nach dem Abitur an der St.-Lioba-Schule in Bad Nauheim absolvierte ich zunächst eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Eine Entscheidung, die mir Orientierung gab – aber nicht meine berufliche Richtung.
Diese fand ich im Studium der Zahnmedizin, das ich 2004 abschloss. Die Promotion folgte 2006.
Schon während des Studiums in Frankfurt am Main wurde großer Wert auf eine fundierte, sorgfältige Ausbildung gelegt – ein Anspruch, der mich bis heute begleitet.
Große Worte liegen mir nicht besonders.
Was ich mit Überzeugung sagen kann: Ich bin gerne Zahnärztin.
Zahnmedizin bedeutet für mich präzises Arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, die langfristig sinnvoll sind.
Meine praktische Erfahrung habe ich in Zahnarztpraxen in Bad Vilbel, Frankfurt und Büdingen gesammelt.
Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind für mich selbstverständlich.
Ich arbeite mit zeitgemäßen Methoden und Materialien, die sich bewährt haben – mit dem Ziel von Langlebigkeit, Verträglichkeit und nachvollziehbaren Lösungen.
Im Laufe der Jahre habe ich Curricula in den Bereichen Implantologie, Kieferorthopädie, Kinder- und Jugendzahnheilkunde sowie der Dentosophie absolviert und erfolgreich abgeschlossen.
Besonders wichtig ist mir, Behandlungen altersgerecht, verständlich und mit Augenmaß zu planen.
Im Juni 2017 habe ich meine eigene Praxis in meiner Heimat Niddatal-Assenheim eröffnet – im Elternhaus, in dem ich aufgewachsen bin.
Dass sich die Praxisräume im ersten Stock befinden, ist vielleicht nicht ideal, aber bewusst so entschieden. Der Ort, die Geschichte und die Nähe zur Region waren mir wichtiger.
Hier zu arbeiten, wo man verwurzelt ist, bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen – für meine Patientinnen und Patienten ebenso wie für mein Team.
